In Kiel gingen heute trotz Regens gut 1500 Schülerinnen und Schüler sowie Studierende während der Unterrichtszeit als Auftakt eines bundesweiten Schulstreiks, der nächste Woche in den anderen Bundesländern fortgesetzt wird, auf die Straße. Sie wollten so auf Missstände im Bildungssystem aufmerksam zu machen.
DIE LINKE Schleswig – Holstein beglückwünscht die Organisatorinnen und Organisatoren für diesen Erfolg und sieht sich in ihrer Kritik an der Bildungspolitik der Landesregierung bestätigt. „Unsere Forderungen sind mit den Forderungen des Bildungsbündnisses weitgehend identisch. Die große Koalition, aber auch die rot – grüne Koalition vorher, haben es nicht geschafft das Bildungssystem sozial gerecht und zukunftsfähig zu gestalten. Stattdessen wurde die Bildung kaputtgespart,“ so das Mitglied des Landesvorstandes Björn Thoroe. DIE LINKE Schleswig – Holstein wird
DIE LINKE Schleswig – Holstein kritisiert das Verhalten der Polizeikräfte, die durch die Festnahme einiger friedlicher Clowns die Situation anheizten und nach der Demonstration am Bahnhof ca. 50 zum Teil sehr junge Schülerinnen und Schüler einkesselte und Platzverweise aussprach. „Diese Aktionen waren völlig überflüssig. Es ist mir absolut unverständlich, warum die Polizei eine Demonstration junger aktiver Menschen ohne Grund angreift“, so Björn Thoroe.
DIE LINKE Schleswig – Holstein fordert die Landesregierung auf einen Zeitplan für die zügige Umsetzung der Forderungen des Bildungsbündnisses vorzulegen und alle mit dem neuen Schulgesetz entstehenden Kosten zu übernehmen, statt die Kommunen im Regen stehen zu lassen.
Wir appellieren außerdem an die Schulleiterinnen und Schulleiter keine Schulstrafen gegen Schülerinnen und Schüler auszusprechen, die sich heute an den Aktionen beteiligten. Wir brauchen dringend mehr Menschen in diesem Land, die sich aktiv am politischen Leben beteiligen und für ihre Rechte kämpfen! Die streikenden jungen Menschen haben gezeigt, wie dies möglich sein könnte.
f.d.R.
Björn Thoroe: