Eigentlich scheint alles klar. Die Fehmarn-Belt-Querung ist beschlossen. Das Thema damit abgehakt. Aber ist das wirklich so?
Nein, für uns hier in Schleswig-Holstein gibt es noch viel zu tun. Die sogenannte „Hinterlandanbindung“ wird den Landtag aber auch die Kommunalparlamente in den nächsten Jahren nicht nur beschäftigen sondern auch finanziell stark belasten. So ist zum Beispiel der Lärmschutz an neu gebauten Bahntrassen und Straßen Länderaufgabe. Doch auch auf die Kommunen kommen Kosten zu.
Außerdem droht Schleswig-Holstein ein Verlust an Arbeitsplätzen in Fähr- und Hafenbetrieben aber besonders auch im Tourismus. Wer will schon Urlaub an der größten Baustelle Europas machen, wer in einer Ostsee baden, die trüb von aufgewühltem Bauschlamm ist.
Hinzu kommen die noch gar nicht ausreichend berücksichtigten Umweltgefahren. Hier seien nur drei genannt:
Der Widerstand geht weiter:
Am Mittwoch, dem 13. Januar 2010, um 17.00 Uhr
vor der MUK Lübeck, Willy-Brandt-Allee 10,
anlässlich des IHK Neujahrsempfangs um 18.00 Uhr
rufen die Bürgerinitiativen Bad Schwartau, TST Timmendorfer Strand, UNI Ratekau, Bürgerinitiative Sierksdorf, VeSUW und das Aktionsbündnis gegen eine feste Fehmarn-Beltquerung zu einer Demonstration auf. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr auf dem Parkplatz neben der MUK.
Lasst uns die Betroffenen weiterhin in ihrem Widerstand unterstützen. In den Parlamenten aber auch vor Ort bei ihrer Demonstration.
Silke Mahrt