8. Februar 2011

Kürzungsprogramm der Landesregierung zeigt erste Auswirkungen

„Die Kürzungen der Landesregierung für die Familienbildungsstätten sind ein Skandal. Jetzt bekommen die Einrichtungen und Kommunen die Auswirkungen des schwarz-gelben Kürzungsprogramms zu spüren“, so Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag und schleswig-holsteinische Abgeordnete anlässlich der Befürchtungen der Einrichtungsleiterinnen im Kreis Pinneberg.

„Wenn im nächsten Jahr noch einmal um 15% gekürzt wird, ist die Arbeit ganz gefährdet. Angesichts von Milliardensubventionen für gefährdete Banken ist dies schlichtweg ein Skandal! Höhere Gebühren und der Einsatz von noch mehr ehrenamtlichen HelferInnen kann nicht die Lösung sein. Schon heute können sich viele Familien dieses wichtige Angebot zur Familienentlastung und zur frühkindlichen Bildung nicht mehr leisten. Auch erhöhte Zuschüsse von den Kommunen sind im nächsten Jahr kaum zu erwarten. Die Kürzungspolitik der Landesregierung führt zu einem Ausbluten der kommunalen Finanzen. Diese können auch keine weiteren „freiwilligen“ Leistungen mehr übernehmen. Wir brauchen in Schleswig-Holstein dringend einen Politikwechsel: Von einer Politik für Banken, Unternehmen und Hoteliers hin zu einer Politik für die Menschen“, so Cornelia Möhring weiter.