4. März 2010

Gleichstellung statt Cocktailschirmchen!

„Für die Rettung kriminell agierender Banken hat die Bundesregierung 2009 einen riesigen Schutzschirm aus Hunderten Milliarden Euro aufgespannt. Für die Arbeitsplätze von Verkäuferinnen z.B. bei Hertie oder Quelle hatte sie nicht einmal ein Cocktailschirmchen übrig“ warf Cornelia Möhring, Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag der Bunderegierung in der heutigen Debatte anläßlich des bevorstehenden Internationalen Frauentages vor.

Formale Gleichberechtigung, so Möhring weiter, bedeute nicht automatisch reale Gleichstellung. Besonders die Lohndiskriminierung von Frauen in der Bundesrepublik bleibe ein Skandal.

Die Fraktion DIE LINKE legt heute einen Antrag mit konkreten Maßnahmen zur Bekämpfung der Entgeltungerechtigkeit vor.

Statt weiterer Appelle an die Wirtschaft  - so Möhring – fordert DIE LINKE einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro bis 2013, gleiche Löhne für gleiche und vergleichbare Arbeit von Frauen und Männern und ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft.

Quelle: http://www.linke-sh.de/nc/presse/detail/artikel/gleichstellung-statt-cocktailschirmchen/