DIE LINKE Schleswig-Holstein verständigte sich auf ihrem Landesparteitag in Neumünster auf eine Fokussierung auf die Programmdebatte. Die Personaldiskussionen der letzten Wochen seien mit dem breit aufgestellten Personaltableau auf Bundesebene weitgehend überwunden. Das Tableau bilde den innerparteilichen Pluralismus ab und eröffne nun den Raum für die programmatische Diskussion.
Steffen Bockhahn, Landesvorsitzender DIE LINKE in Mecklenburg-Vorpommern, verwies in seinem Grußwort beispielhaft für länderübergreifende Themen auf die Werftenkrise und die Auseinandersetzung um die Fehmarn-Belt-Querung. „Wir wollen uns gegenseitig besser kennenlernen“, betonte Bockhahn am Sonntagmorgen. „Lasst uns dazu an den Themen arbeiten, die uns alle betreffen, gemeinsam arbeiten und uns gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen.“
Die designierte Doppelspitze für die Bundesgeschäftsführung, Caren Lay und Werner Dreibus, hoben in ihren Redebeiträgen ihre Bereitschaft zu intensiver dialogischer Zusammenarbeit hervor. Die vor ihnen liegenden Aufgaben seien von zwei BundesgeschäftsführerInnen wesentlich besser zu schultern, als von einem.
„Wir sind überzeugt davon, dass uns die Gesundheitskampagne und die Programmdebatte politisch und inhaltlich einen werden. Wir setzen uns dafür ein, dass den weit überwiegenden Gemeinsamkeiten innerhalb unserer Partei endlich auch der Vorrang vor den Differenzen eingeräumt wird. Und die Differenzen, die bleiben, werden wir sachlich, offen und respektvoll führen“, sagten Lay und Dreibus im Anschluss an ihre Reden.