Der konstruktive Streik soll ein zusätzliches Mittel sein-die Gewerkschaften können es nutzen vor dem üblichen Streik-müssen es aber nicht nutzen.-
Insbesondere die Schädigung von Dritten – darunter oft von vielen gar nicht beteiligten Werktätigen- wird völlig vermieden.-
Ein volkswirtschaftlicher Gesamtschaden von 200 Mio Euro bei einem Streikziel von nur 10 Mio Euro Gesamt-Lohnerhöhung, ist nicht besonders elegant-und führt zu öffentlichem Druck auf die Gewerkschaften-
Beispiel: Die Werktätigen erklären sich für im konstruktiven Streik befindlich -arbeiten aber weiter.-.Dann zahlt das Unternehmen eine Gebühr in einen Fonds-bspw das doppelte dessen,was die Streikenden an Monatslohn mehr wollen.
Die Werktätigen zahlen ebenfalls an diesen Fonds eine geringe Schutz- Gebühr. -Auch beim üblichen Streik haben sie ja weniger in der Tasche. Es wäre auch möglich,dass die Werktätigen pro Tag eine Stunde weniger arbeiten usw.usw.
Das Unternehmen wird also unter Druck gesetzt-verliert aber keine Marktanteile.Dh durch den konstruktiven Streik bleiben die Arbeitsplätze der Streikenden erhalten.-
Der übliche Streik rührt aus einer Zeit,als die Werktätigen fast rechtlos waren. Sie konnten nichts tun,ausser dem Unternehmen das Einzige zu entziehen,worüber sie verfügen konnten-ihre Arbeitskraft.
Antragsteller:
Christoph Schlobies
Bremer Str. 6
25996 Wenningstedt