Bewerbung für die Wahl zum Landessprecher

Björn Radke

  • 58 Jahre alt, verheiratet, zwei erwachsene Söhne, Internetbetreuer der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE in Hamburg
  • Lebe in Bahrenhof (Kreis Segeberg)

Woher ich komme:

Von Beginn an Mitglied des Bundesvorstandes und beratendes Mitglied des Landesvorstandes Schleswig-Holstein bis April 2006. Ab Frühjahr 2007 bis März 2008 als Mitarbeiter für Parteientwicklung und Wahlkampf beim Landesverband Hamburg tätig. Mitglied der LINKEN im OV-Segeberg.

Was ich will:

Ich setze mich dafür ein, dass wir den BürgerInnen vor den Bundestagswahlen 2009 das landespolitische Profil unserer Partei zeigen und bei Bündnispartnern, (Gewerkschaften, Initiativen, etc.) und in den sozialen Kämpfen unsere Alternativen einbringen. Die große Herausforderung besteht darin, den Menschen im Land ein attraktives politisches Angebot zu machen, bei dem sich mitzumachen lohnt. Gelingt dieses, wird DIE LINKE auch bei Landtagswahl 2010 mit einem guten Ergebnis in den Landtag einziehen.

Ich setze mich dafür ein, dass der neue Landesvorstand die Parteientwicklung in allen Gliederungen voranbringt. Ich will die Entwicklung der Partei zu einer gemeinsam lernenden Organisation und zu einer offenen und aktiven, öffentlich tätigen demokratischen Linkspartei vorantreiben.

Ich trete dafür ein, dass die Partei zur Bewältigung dieser Aufgaben alle ihre Ressourcen nutzt und unterschiedliche Sichtweisen in eine konstruktive Debattenkultur einbringt mit dem Ziel der Schaffung eines klaren landespolitischen Profils. Unsere Wählerschaft erwartet auf Grundlage der gesellschaftlichen Entwicklung, die es so in den vergangenen Jahrzehnten nicht gab, neue Antworten.

Der Finanzmarktkapitalismus hat zu einer dramatischen Verschiebung der Machtund Kräfteverhältnisse in Politik und Gesellschaft geführt, deren Folgen wir heute in Deutschland erleben – den Fall der Lohnquote, Kinderarmut, einen sich ständig ausweitenden Niedriglohnsektor, unsichere und prekäre Arbeitsverhältnisse –kurz gesagt, die Aushöhlung der repräsentativen Demokratie.

Wir müssen aber die alte linke strömungspolitische Streit- und Abgrenzungskultur, die auch persönliche Beschädigung in Kauf nimmt, hinter uns lassen, da wir sonst dort enden, wo der Großteil der politischen Bruder- und Schwesterparteien in anderen europäischen Ländern bereits gelandet ist – in der politischen Bedeutungslosigkeit.

Das uns dies alles gelingt, dafür möchte ich als Landessprecher gemeinsam miteinem starken Landesvorstand arbeiten.