Bewerbung für die Wahl zur Landessprecherin

Cornelia Möhring

  • Dipl. Sozialökonomin, Gottesgabe (Kreis Plön)
  • 48 Jahre, verheiratet, 1 Sohn (18)
  • freiberuflich tätig – Beratung und Seminare für Betriebs- und Personalräte
  • Mitglied in der LAG Betrieb & Gewerkschaft
  • Mitglied in der AG LISA

Ich bin im Juni 07 in DIE LINKE. eingetreten, weil ich die Gründung als historische Chance verstehe, den „Zeitgeist“ und damit die Gesellschaft verändern zu können. Ich wollte nicht tatenlos zusehen, während andere machen, ich wollte selber dabei und aktiv sein. Heute sehe ich die Chance, die nächsten entscheidenden Schritte zu gehen, um eine linke Politik in SH voranzutreiben. Hierfür möchte ich meine Energie und Kompetenz einbringen und als Landessprecherin kandidieren.

Wir haben viel vor uns, unter anderen:

  • Die Diskussion eines landespolitischen Profils und die Organisation einer, auf Beteiligung orientierten, Erarbeitung des Landeswahlprogramms.
  • Die Entwicklung frauenpolitischer Kompetenzen, und damit meine ich mehr als die Einhaltung der Quote.
  • Die Vorbereitung und Durchführung der Wahlkämpfe, verbunden mit einer intensiven Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen Kräften.
  • Die Gestaltung der Programmdebatte unter Beteiligung aller Strömungen, Arbeitsgemeinschaften und Parteigliederungen.
  • Die weitere Vorbereitung und Durchführung der Kita- und Rentenkampagne.

Papiertiger bringen nicht voran, und weil wir neue Mitglieder gewinnen wollen, sind unsere Politikfelder in praktisches politisches Handeln, in Aktionen, in Bildungsarbeit umzusetzen und an die Frau und den Mann zu bringen.

Damit wachsen und verändern sich die Anforderungen und Aufgaben an den neuen Landesvorstand. Wir brauchen einen Landesvorstand mit thematisch-inhaltlichen Zuständigkeiten und eine andere Organisation des „operativen“ Geschäftes. Der Lavo, verstanden als Leitungsorgan, muss Impulse und Orientierung geben, transparente Kommunikationsstrukturen schaffen, die Kreisverbände politisch und organisatorisch unterstützen und für unsere Präsenz in der Öffentlichkeit und in den Medien sorgen.

Die Verantwortung der LandessprecherInnen sehe ich nicht nur im „Sprechen“. Ich verstehe diese Funktion als Leitungsaufgabe, mit der Verantwortung, die Mitglieder des Lavo und auch die Gremien des Landesverbandes zu beteiligen und zu fordern.