Nein zum Flughafen Desaster ist ein Ja zu Lübeck!

Verabschiedet auf dem 3. Landesparteitag der LINKEN-Schleswig-Holstein

Der Regionalflughafen ist ein Desaster für die Hansestadt Lübeck.  

DIE LINKE.Schleswig-Holstein unterstützt finanziell und personell die Flughafengegner und den Wahlkampf zum Nein zum Bürgerbegehren. 

Ein Ja zum diesem Flughafen ist das sozialpolitische Aus für die Stadt. 

Die Flughafenbefürworter gaukeln den Menschen in der Stadt völlig falsche Zahlen vor. Die Forderung im Bürgerentscheid, vier Millionen Euro in den Flughafen zu investieren, zöge bis zu 60 Millionen Euro weitere Kosten nach sich.  

DIE LINKE.Schleswig-Holstein unterstützt die Lübecker Linke, die Teil des Bündnisses gegen die Kommunale Flughafenfinanzierung ist und sich auf gleicher Augenhöhe mit allen anderen Parteien, Organisationen und Einzelpersonen in dieses Bündnis mit  einbringt. Für DIE LINKE. Schleswig-Holstein ist klar, dass die Aktivität gegen das Millionengrab Flughafen wie ein Wahlkampf zu führen ist. Sie wird ihre Mitglieder mobilisieren, sich mit voller Kraft an dem Wahlkampf zu beteiligen.

DIE LINKE. Schleswig-Holstein lehnen die Frage des Bürgerentscheides auch deshalb ab, weil ein Ja zum Flughafen bedeutet, der Flughafengesellschaft einen Blankoscheck auszustellen, mit dem sie die Lübecker Stadtkasse plündern kann. Ein Ja zum Flughafen bedeutet den sozialpolitischen Kollaps der Stadt.  

Gegen den Betrieb des Flughafens sprechen für DIE LINKE. weitere Argumente:

- Der Flughafen ist nicht wirtschaftlich zu betreiben, Investoren haben kein Interesse,

- der Flughafen ist von Ryanair abhängig, das Defizit entsteht durch die Finanzierung der Fluggesellschaft,

- der Nutzen des Flughafens steht nicht im Verhältnis zum Schaden: Lärm und Umweltzerstörung,

- der Flughafen erzeugt auf Grund der Niedrigpreise zusätzliche Flugverkehre, die sich klimaschädlich auswirken,

- der Flughafen gehört nicht zur Daseinsfürsorge, deshalb ist es nicht die Aufgabe der Stadt, einen Flughafen zu betreiben.