Zurück zur Startseite
Antje Jansen

Antje Jansen

Listenplatz 1

Persönliches

Ich bin 59 Jahre alt und habe zwei erwachsene Kinder. Ich bin Erzieherin und leite einen Naturkindergarten in Lübeck und bin Vorsitzende des Dachverbandes der freien Träger Lübeck. Außerdem bin ich Mitglied bei Verdi.
Seit meiner Jugend bin ich politisch aktiv und habe mich stets für linke Ziele stark gemacht. Der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit für alle und Ablehnung von Kriegen sind Grundsätze, die ich niemals aufgeben werde. Von 1990 bis 2000 war ich Mitglied der Grünen, für die ich acht Jahre lang Fraktionsvorsitzende in der Lübecker Bürgerschaft war. 1996 und 1997 war ich Landessprecherin der Grünen Schleswig-Holstein. Im Jahr 2000 verließ ich die GRÜNEN wegen der Befürwortung des Krieges in Jugoslawien.
Im Jahr 2002 war ich parteilose Kandidatin für den Bundestag für die PDS. Seit 2005 bin ich Mitglied der Linkspartei, war von 2006 bis 2008 Landessprecherin in Schleswig-Holstein und gestaltete den Vereinigungsprozess mit der WASG mit. Seit 2008 bin ich Fraktionsvorsitzende der siebenköpfigen Fraktion der LINKEN  in der Lübecker Bürgerschaft und bin Vorsitzende des Lübecker Sozialausschusses.

Politisches

Einer meiner politischen Schwerpunkte ist die Kinder- und Jugendpolitik und damit verknüpft die Bildungspolitik. Wir brauchen kostenlose Bildung für alle und eine gute Krippen und Kindergartenversorgung. Dieser Bereich ist sträflich vernachlässigt worden.
Kinder- und Jugendpolitik ist auch Sozialpolitik. Jedes dritte Kind im Land ist von Armut betroffen. 20% der Schleswig-Holsteiner leben von Hartz IV. Diese unsozialen Zustände sind die Folgen einer unsozialen Finanzpolitik der letzten Jahre – auch unter Rot-Grün. Da bekommt die notleidende HSH Nordbank 1,5 Mrd. Euro und noch mal fünf Milliarden Euro als Bürgschaft – aber für ein Sofortprogramm gegen Kinderarmut gibt keinen Cent von der Landesebene.
Auch in der Frauenpolitik werden ich im Landtag Akzente setzen. Durch radikale Sparmaßnahmen wurden Frauenthemen an die Wand gefahren. Frauenberatungsstellen bekommen weniger Geld, hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte werden abgeschafft, das sind nur einige Beispiele.
Außerdem wünsche ich dass der 8. März (Frauentag) ein gesetzlicher Feiertag wird, dies wäre eine kleine Anerkennung für die  Frauen.