
Geboren am 9. Oktober 1984 in Kiel, 1991 bis 1995 Besuch der Grundschule Schilksee, danach bis 2004 Besuch des Ernst-Barlach-Gymnasiums in Kiel mit dem Abschluss Abitur. Von Oktober 2004 bis Ende August 2005 Freiwilliges Soziales Jahr im Alten- und Pflegeheim Wankendorf des DRK; seit Oktober 2005 Student auf Magister (Hauptfach Geschichte, Nebenfächer Soziologie und Volkswirtschaftslehre) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Seit 2002 in verschiedenen Positionen fĂĽr die Quellpartei PDS, DIE LINKE und die linksjugend ['solid] aktiv; u.a. Sprecher des Kreisverbandes Kiel im Jahr nach der GrĂĽndung der Partei DIE LINKE und von 2005 bis 2008 Mitglied im LandessprecherInnenrat der linksjugend ['solid]; zur Zeit als jugendpolitischer Sprecher Mitglied im Landesvorstand der Partei DIE LINKE.
DIE LINKE muss im Landtag mit den Menschen, Vereinen, Initiativen und auĂźerparlamentarischen Bewegungen in diesem Land Druck auf die etablierten Parteien in Schleswig-Holstein ausĂĽben, um konkrete Verbesserungen fĂĽr von Ungerechtigkeiten Betroffene durchzusetzen.
Ich werde nicht behaupten schon alles zu wissen, sondern mir bei vielen Dingen erst einmal anhören, wo der Schuh drückt.
Meine Schwerpunkte in der politischen Arbeit sind Antimilitarismus und Hochschulpolitik.
Gerade in Schleswig-Holstein, mit seinen vielen Militärstützpunkten - den Kasernen überall im Lande, den Marinehäfen in Kiel und Eckernförde, den Militärflughäfen in Jagel und Hohn – ist es wichtig Konversionspolitik zu betreiben. Statt Arbeitsplätzen, die den Zweck haben Menschen zu töten, brauchen wir mehr Stellen im öffentlichen Dienst, in der Pflege, im Bildungswesen, in der Industrie und im Umweltbereich.
Die Universitäten und Fachhochschulen im Lande müssen die Magister- und Diplomstudiengänge weiterhin anbieten. Der wissenschaftliche Mittelbau muss bessergestellt werden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen unbefristete Arbeitsverträge erhalten. Die Christian-Albrechts-Universität muss auch in Zukunft Volluni sein. Die oft als "brotlose Fächer" bezeichneten Studiengänge müssen erhalten bleiben und in allen Fächern müssen mehr Lehrstühle zur Verfügung stehen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Schleswig-Holstein auch weiterhin keine Studiengebühren einführt.
DarĂĽber hinaus mĂĽssen wir immer wieder in den Vordergrund stellen, dass der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte ist und wir ein demokratisches, freies und soziales System als Alternative anstreben.
Diese revolutionäre Realpolitik – konkrete Verbesserungen erkämpfen und für ein anderes System werben – möchte ich im Landtag von Schleswig–Holstein vertreten