Foto voon sechs Windkraftanlagen auf einem Rapsfeld. (Symbolfoto als Button zur Artikelübersicht

Atomkraft ist todsicher

Zu den Störfällen in den AKW's Brunsbüttel und Krümmel
Die Schrottreaktoren in Schleswig-Holstein, Brunsbüttel und Krümmel werden leider einmal mehr ihrem Namen gerecht. Am Donnerstag kam es in beiden Atomkraftwerken zu Unfällen. Zuerst musste am frühen Donnerstag nachmittag das AKW Brunsbüttel an der Unterelbe in einer Schnellabschaltung heruntergefahren werden, weil es im Hochspannungsnetz außerhalb des Kraftwerks zu einem Kurzschluss gekommen war. Dabei ist ein Schwelbrand entstanden.

Die Schrottreaktoren in Schleswig-Holstein, Brunsbüttel und Krümmel werden leider einmal mehr ihrem Namen gerecht. Am Donnerstag kam es in beiden Atomkraftwerken zu Unfällen. Zuerst musste am frühen Donnerstag nachmittag das AKW Brunsbüttel an der Unterelbe in einer Schnellabschaltung heruntergefahren werden, weil es im Hochspannungsnetz außerhalb des Kraftwerks zu einem Kurzschluss gekommen war. Dabei ist ein Schwelbrand entstanden.

Gegen 15 Uhr brach dann im Atomkraftwerk Krümmel in einem Transformatorenhaus ein Brand aus. Betreiber beider Schrottreaktoren ist der Energiekonzern Vattenfall. Schon im Juli letzten Jahres gab es einen schweren Unfall in einem schwedischen Atomkraftwerk, das zum gleichen Konzern gehört.

Spätestens nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist deutlich, dass ein unkalkulierbares Restrisiko in technischen Großanlagen immer vorhanden ist. Bei Atomkraftwerken kann dies verheerende Folgen für Millionen Menschen haben.

Deshalb kann es nur eine Forderung geben: Der Ausstieg aus der Atomenergie muss schnellstmöglich realisiert werden. Die notwendige Umorientierung auf dezentrale regenerative Energietechnologien wird überdies tausende von Arbeitsplätzen schaffen, viele davon in Schleswig-Holstein.