Erster Landesvorstand der LINKEN gewählt

Am Wochenende (2. September 2007) haben die LINKEN ihren schleswig-holsteinischen Landesverband offiziell gegründet. Die 77 Delegierten wählten die Lübeckerin Antje Jansen (57) und Lorenz Gösta Beutin (29) aus dem Kreis Stormarn zu ihren gleichberechtigten Vorstandssprechern. „Weitere Privatisierungen verhindern, die Folgen der unsozialen Hartz-Gesetze abmildern, engagierter Antifaschismus und konsequente Sozial-, Bildungs- und Umweltpolitik werden unsere wichtigsten Themen im Land sein“, so Beutin nach seiner Wahl.

Laut Beutin werden die Linken bei der Kommunalwahl in allen kreisfreien Städten und zu fast allen Kreistagen in der Fläche antreten. Bereits vor der formalen Gründung habe die Partei mit der Ausarbeitung eines kommunalpolitischen Rahmenprogramms begonnen, das spätestens bei einem Parteitag im Januar verabschiedet und der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Die neue Landespartei hat sich eine Satzung gegeben, in der dem Landessrat, der sich aus Vertretern der Kreisverbände zusammen setzt, als höchstem beschlußfassendem Gremium zwischen den Parteitagen, eine besondere Rolle zukommt. „Innerparteiliche Demokratie ist uns ein besonders Anliegen, Politik muss von unten nach oben gemacht werden, nicht umgekehrt“, sagte der neue Landessprecher.

Neben den beiden Sprechern gehören dem neuen Vorstand der Schatzmeister Hans-Werner Machemehl (Kreis Segeberg) sowie Angelika Hannappel, Angela Whyte (beide Kiel), Brigitte Sawirucha (Flensburg), Asja Huberty (Lübeck) sowie Ernst Molkenthin (Steinburg), Heinz-Werner Jezewski (Flensburg) und Jörn Seib (Neumünster) an.