Atomausstieg überfällig

Zur aktuellen Debatte um die Energiepolitik:
DIE LINKE. Schleswig-Holstein fordert den Ausstieg aus der Atomkraft und die konsequente Förderung erneuerbarer Energien
Die Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel werden nach Auskunft der Sozialministerin Gitta Trauernicht nicht vor

DIE LINKE. Schleswig-Holstein fordert den Ausstieg aus der Atomkraft und die konsequente Förderung erneuerbarer Energien
Die Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel werden nach Auskunft der Sozialministerin Gitta Trauernicht nicht vor März beziehungsweise Mai wieder ans Netz gehen. Begründet wird dies damit, dass die technischen Defekte noch nicht behoben und die Ursachen der Störfälle im letzten Jahr noch nicht vollständig geklärt seien. Derweil schwelt die Diskussion über die Nutzung der Atomkraft weiter.
Der Wirtschaftsminister der CDU, Austermann, stellte sich auf die Seite Clements in der Kritik am Atomausstieg. Derweil fordert die CDU-Basis im Kreisverband Steinburg, die Restlaufzeiten zu verlängern und sogar ein neues Atomkraftwerk zu errichten.
Dazu Antje Jansen, ehemalige Vorsitzende der Grünen in Schleswig-Holstein und Landessprecherin der LINKEN. Schleswig-Holstein: „Die Energiepolitik der Christdemokraten ist blanker Irrsinn. Es gibt keine sicheren Atomkraftwerke, wie die Störfälle in Brunsbüttel und Krümmel gezeigt haben. Und die heute noch dramatischen Folgen von Tschernobyl dürfen nicht in Vergessenheit geraten! Der einzige verantwortungsvolle Umgang ist der Ausstieg aus der Atomkraft und die konsequente Förderung alternativer Energien.“