Gemeinsam für Arbeit, soziale Gerechtigkeit und menschenwürdige Lebensverhältnisse

DIE LINKE. Schleswig-Holstein zum morgigen „Tag der Arbeit“

DIE LINKE. Schleswig-Holstein ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich am morgigen „Tag der Arbeit“ an den zentralen Veranstaltungen der Gewerkschaften zu beteiligen. Landessprecher Lorenz Gösta Beutin betont: „Die Forderungen der Gewerkschaften zum 1. Mai sind auch die Forderungen unserer Partei. Der 1. Mai ist Anlass, unseren Protest gegen Sozialabbau, Rentenklau und soziale Ungerechtigkeit laut und deutlich auf die Straße zu tragen!“

Wenn jetzt die Arbeitslosenzahlen präsentiert werden, werden diese wieder unter denen des Vorjahres liegen. Doch trotz weiterhin steigender Unternehmensgewinne bekommen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen immer kleineren Teil am gesellschaftlichen Reichtum, 22 Prozent der Arbeitsplätze sind mittlerweile im Niedriglohnbereich angesiedelt. Noch stärker als die Löhne sind die Renten in den letzten Jahren zurückgegangen, so dass die Altersarmut auf dem Vormarsch ist. Und schließlich führt auch in Schleswig-Holstein das von der Allparteienkoaltion aus SPD, CDU, Grünen und FDP getragene Hartz IV zu immer höherer Kinder- und Familienarmut.

Angesichts dieser Entwicklung ist ein radikales Umsteuern notwendig: „Die Schere zwischen den großen Vermögen und den kleinen Einkommen geht immer weiter auseinander. Es ist richtig, morgen auf die Straße zu gehen. Aber damit sich daran tatsächlich etwas ändert, müssen wir eigentlich jeden Tag unseren Protest in der Öffentlichkeit artikulieren.“

In ihrem Aufruf zum 1. Mai fordert DIE LINKE. Schleswig-Holstein die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes, die Abschaffung der diskriminierenden Hartz-Gesetze, deutliche Arbeitszeitverkürzungen, armutsfeste Renten und die Stärkung der Mitbestimmungsrechte. Nach Ansicht der LINKEN ist der Kampf für Arbeit und soziale Gerechtigkeit eng mit der Bewahrung politischer Freiheiten und einer engagierten Friedenspolitik verbunden.