HIV/Aids geht uns alle an!

DIE LINKE. Schleswig-Holstein wünscht allen HIV-Positiven Kraft, Stärke und die Solidarität ihres Umfeldes. Ein besonderer Dank geht an die Aidshilfen, die unermüdlich konkret helfen und Öffentlichkeit schaffen.

„Eine HIV-Infektion stigmatisiert. Nach wie vor gilt sie als eine Krankheit derer, die nicht ‚normal‘ seien –Schwule, Prostituierte, Drogenmissbrauchende. Aber HIV und Aids gehen uns alle an.  DIE LINKE streitet dafür, dass Selbsthilfeprojekte, HIV-Prävention und Aidshilfen in guten wie in schlechten Zeiten nicht unter die Räder geraten. Sie sind der Schlüssel zum Sieg über diese Krankheit“, so Landessprecher Jens Schulz.

Etwa 80.000 Menschen leben in Deutschland mit dem Virus. Etwa 3000 Infizieren sich jedes Jahr. Viele berichten von Diskriminierungen im Beruf, bei Arztbesuchen, im näheren Umfeld und von Angst vor ihnen. So eine Stigmatisierung ist der Hemmschuh einer erfolgreichen Prävention, weil die Menschen sich nicht frühzeitig testen und damit rechtzeitig behandeln lassen -, weil Betroffene es verheimlichen müssen -,weil Menschen Angst haben mit dem Thema in Berührung zu kommen. Wir können Aids besiegen, wenn wir die Prävention und die Gesundheitsvorsorge stärken, zu HIV-Test ermutigen und so Sorge tragen, dass allen HIV-Positiven schnell eine gute Behandlung zukommt.