70 Jahre Befreiung von Auschwitz: Mahnung zur klaren Kante gegen Antisemitismus, Rassismus und rechtspopulistischer Hetze

Am 27.01.1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz und legte damit die dort begangenen Verbrechen endgültig offen. Die Jahre sind vergangen aber die Fassungslosigkeit bleibt und ist der LINKEN immanenter politischer Auftrag. Der Landessprecher der LINKEN , Jens Schulz, erklärt dazu:

„Ich zittere auch heute noch vor Antisemitismus und Fremdenhass in diesem Land. Wir müssen der Opfer gedenken, um neuen Hetzern gegenüber wachsam zu sein. Die Erinnerung schafft Bewusstsein.

Wir müssen auch heute – jeden Tag – dort widersprechen, wo Minderheiten herabgewürdigt und bedroht werden. Wo man auf die Schwachen prügelt und schimpft in eigener Großmannssucht, da muss es immer eine Mehrheit geben, die dagegen steht. Gegen Hass und Ausgrenzung helfen die Waffe der Bildung, eine gelebte Willkommenskultur und eine mündige Demokratie.

Das heißt auch, dass wir konsequent Flagge zeigen, wenn Menschen ihre Ängste in Fremdenhass übersetzen und wiederrum Angst verbreiten. Der Zulauf zu Pegida ist auch Ausdruck eines in der Mitte der Gesellschaft tief sitzenden Rassismus. Dem treten wir, zum Beispiel auch heute bei der Demo ´Kiel ist weltoffen´, mit klarer Kante entgegen.“