DIE LINKE. Schleswig-Holstein sagt: NOlympia!

DIE LINKE. Schleswig-Holstein hat sich auf ihrer Landesvorstandssitzung am 01.03.2015 klar gegen Olympiabewerbungen aus Schleswig-Holstein ausgesprochen.

„Der Kosten-Nutzen Faktor der derzeitigen Olympiabegeisterung erinnert an einen Goldrausch. Alle rennen mit Euro-Zeichen in den Augen los, belohnt wird vermutlich keiner. Wir fordern die olympiabegeisterten Parteien auf, ihre Politik frühzeitig in den Kommunen den Voten der Bevölkerung gegenüberzustellen.“

DIE LINKE. Schleswig-Holstein hat sich auf ihrer Landesvorstandssitzung am 01.03.2015 klar gegen Olympiabewerbungen aus Schleswig-Holstein ausgesprochen.

„Der Kosten-Nutzen Faktor der derzeitigen Olympiabegeisterung erinnert an einen Goldrausch. Alle rennen mit Euro-Zeichen in den Augen los, belohnt wird vermutlich keiner. Wir fordern die olympiabegeisterten Parteien auf, ihre Politik frühzeitig in den Kommunen den Voten der Bevölkerung gegenüberzustellen, denn sie haben zu ertragen, wenn beispielsweise in ein Freibad nicht investiert wird, aber dafür hunderttausende für eine Bewerbung ausgegeben wird, die bei unwahrscheinlichem Erfolg ungedeckte Kosten in Millionenhöhe nach sich zieht“, so Landessprecher Jens Schulz. 

Am 01.03.2015 verabschiedete der Landesvorstand DIE LINKE. Schleswig-Holstein ein Positionspapier zu der Frage ob Gemeinden in Schleswig-Holstein sich als Austragungsorte bewerben sollten oder nicht. Im Vordergrund der grundsätzlichen Ablehnung der derzeitigen Bewerbungen stand die ungeklärte Kostenfrage. 

„Bei den derzeitigen Haushaltslagen und dem Investitionsstau im kommunalen Alltag verbieten sich teure Prestigeprojekte wie Olympia. Der finanzielle Mehrwert ist nicht gegeben. Viel schlimmer: durch Knebelverträge des IOC ist meist gewährleistet, dass Verluste sozialisiert werden, während die Gewinn garantiert in den Taschen des Olympischen Komitees landen“, so Schulz abschließen. 

Das gesamte Positionspapier findet sich hier. DIE LINKE hat sich auf kommunalpolitischer Ebene in allen betroffenen Kommunen gegen eine Bewerbung ausgesprochen. Ebenso lehnen DIE LINKE. Hamburg und DIE LINKE. Berlin Bewerbungen ihrer Städte ab.