4,4 Mrd. Dollar: Nötig, um 20 Millionen Menschen vor dem Hungertod zu retten. 921 Mrd. Doller: NATO-Militärausgaben. Geld fürs Leben statt fürs Töten! #sogehtlinks (DIE LINKE. Schleswig-Holstein)

Geld fürs Leben statt fürs Töten!

In Schleswig-Holstein werden fleißig Waffen produziert für die Konfliktherde dieser Welt, auch Handfeuerwaffen, die beispielsweise von Kindersoldaten genutzt werden. Da lohnt es, mal den Blick über den Tellerrand zu lenken:

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind aktuell 40 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht, wenn ihnen nicht rasch geholfen wird. Die UNO bezeichnet das als “größte humanitäre Katastrophe” seit ihrer Gründung. Um diese Menschen zu retten, wären 4,4 Milliarden Dollar nötig. Vergegenwärtigt man sich, dass die Militärausgaben allein der NATO-Staaten im letzten Jahr fast 1 Billion Dollar betrugen, erscheint die Summe nicht allzu groß. Angesichts dessen, dass Deutschland sich seit Jahren nicht an die Versprechen der Milleniumsziele hält, seine Entwicklungsausgaben zu erhöhen, müsste auch die Bundesrepublik hier Verantwortung übernehmen. Waffen und Patronen werden diese Menschen nicht retten.