Den Fehmarnbelt retten. Milliardengrab verhindern. (DIE LINKE. Schleswig-Holstein)

Fehmarnbelt: Tunnel nutzt nur denen, die am Bau verdienen

Die Feste Fehmarnbeltquerung (FFBQ) soll durch einen Absenktunnel Deutschland und Dänemark verbinden. Autos und Eisenbahn sollen ohne Fährverkehr die Ostsee passieren können. Gegen dieses gigantomanische Vorhaben wurden bis August 2016 im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens 12.600 Einwendungen von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern eingereicht.

Umweltschutzverbände wie der NABU wenden ein, dass der Bau der FFBQ irreparable und nicht wieder gut zu machende Schäden an Flora und Fauna an Land und zu Wasser zur Folge haben wird. Wirtschaftsexperten wenden ein, dass die Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit der Querung auf veralteten oder nicht begründeten Annahmen beruhen. Die Querung sei ein Milliardengrab, eine Last für die dänischen und deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Nicht nur in der Bauphase (dies gesteht selbst die Landesregierung in Kiel zu), auch nach der Fertigstellung sei die Querung eine Gefahr für den regionalen Tourismus, wenden Bürgerinitiativen wie die TsT (Tourismusort statt Transitort) in Timmendorfer Strand ein. Letztere sehen den Tourismus in der gesamten Lübecker Bucht in Gefahr. Doch die Landesregierung hält an diesem Projekt fest.

Die LINKE stellt fest: Dieses Milliardengrab nutzt nur denen, die am Bau der Festen Fehmarnbeltquerung verdienen. Der behauptete Nutzen steht in keinem vernünftigen Verhältnissen zu den Schäden an der Umwelt und der drohenden Vernichtung von Arbeitsplätzen im Tourismus.

Weitere Informationen bei den beltrettern unter: www.beltquerung.info