Gute Gesundheit braucht mehr Personal, weniger Stress, gute Bezahlung. (DIE LINKE. Schleswig-Holstein)

Kliniken werden zur Lebensgefahr

Zur Überlastung von medizinischem und pflegerischem Personal in Schleswig-holsteinischen Klinken sagt Uli Schippels, Spitzenkandidat der Linken zur Landtagswahl:

„Personal-Einsparungen aufgrund zunehmender Profiterwartung machen privatisierte und öffentliche Krankenhäuser zu Gesundheits-Warenhäusern. Die Klinik-Situation in Schleswig-Holstein ist Folge einer verfehlten Gesundheitspolitik, die alles dem Gesetz des Marktes unterordnet. Wenn Ärzte mittlerweile bis zu 80 Stunden in der Woche arbeiten müssen, ist das lebensgefährlich für die Kranken.

Personalvorgaben müssen im Landeskrankenhausplan des Landes verankert werden und verbindlich sein. Bauliche Investitionen dürfen nicht länger mit Geld finanziert werde, das für medizinisches und pflegerisches Personal vorgesehen ist. Die Landesregierung muss Druck auf den Bund ausüben, damit der Investitionsstau durch eine Anschubfinanzierung aus Berlin behoben werden kann.

Die LINKE wendet sich gegen die weitere private Profitorientierung der Kliniken im Land. Gesundheit ist keine Ware, und Kliniken gehören in die öffentliche Hand. Hier ist die Landesregierung in der Pflicht, die Rekommunalisierung der Krankenhäuser voranzutreiben und die Finanzierung sicherzustellen.“