Gute Gesundheit braucht mehr Personal, weniger Stress, gute Bezahlung. (DIE LINKE. Schleswig-Holstein)

Zu wenig Klinikpersonal: Landesregierung handelt unverantwortlich

„Die Gesundheits- und Pflegeversorgung in Schleswig-Holstein geht am Stock. Die Krankenhausgesellschaft fordert zu Recht mehr Personal. Geld dafür ist vorhanden, aber es fließt in Bürokratie und in die Auflösung des Investitionsstaus, obwohl die Fördermittel in erster Linie zur Behebung der Personalknappheit bestimmt ist.“

Marianne Kolter, Landessprecherin und Spitzenkandidatin der Linken für die Landtagswahl, sieht hier Versagen und unverantwortliches Handeln der Landesregierung zugleich: „Die Erhöhung der Personalzahlen ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben, aber das scheint für die Kieler Regierung nicht zu gelten.“

„Die zunehmende Privatisierung der Kliniken hat Gesundheit zur Ware gemacht. Krankenhäuser müssen wieder komplett in die öffentliche Hand überführt und damit dem profitorientierten Markt entzogen werden. Außerdem brauchen wir im zum Teil dünnbesiedelten Flächenland Ärztezentren, damit die Wege der Kranken zu Allgemein- und Fachmedizin kurz sind.

Allein im Pflegebereich fehlen als Erste Hilfe rund 6000 Fachkräfte in Kliniken und Pflegeheimen. Auch hier stimmt wie im allgemeinen Klinikbereich die Bezahlung nicht. Pflegeausbildung muss kostenlos sein, die Bezahlung der Verantwortung und der Arbeit entsprechend angehoben werden.“

Zum Thema „6000 Pflegekräfte mehr für Kliniken und Pflegeheime“ informieren und diskutieren am 24. Februar um 19 Uhr die Linke-Bundestagsabgeordnete Cornelia Möhring, Verdi-Sekretärin Heike Maser-Festersen sowie die Linke-Landessprecher Marianne Kolter und Lorenz Gösta Beutin in Elmshorn (Linkes Zentrum, Bauerweg 41).