Noch immer gehört das meiste Land weißen Farmern

Einladung zur

Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft „Kommunistische Politik von unten“ (KPvu)

Am Sonntag, 08. April 2018, 10 bis 14 Uhr im Büro der Partei

DIE LINKE.Schleswig-Holstein

Exerzierplatz 34

24103 Kiel

Telefon: (0431) 73 77 01

 

Thema ist:

Eine Reise durch Namibia  

Wegen seiner spektakulären Landschaften und Natur ist Namibia ein beliebtes Reiseziel. Speziell für deutsche Linke ist die gesellschaftliche Entwicklung und wie die Menschen in diesem Land leben mindestens genauso interessant.  Bis 1915 deutsche Kolonie, dann von Südafrika besetzt, wurde Namibia erst 1990 unabhängig. Seitdem hat Namibia eine relativ stabile parlamentarische Demokratie. Wir interessierten uns deshalb auch dafür, was die Regierung Namibias anders gemacht hat als insbesondere die von Zimbabwe.

Die Beziehungen zur ehemaligen Kolonialmacht Deutschland sind eher kompliziert. Die BRD hat Jahrzehnte eine Entschuldigung für den Völkermord an den Hereros und Namas abgelehnt. Seit 2015 verhandelt die BRD mit Namibia darüber, wie sie sich für den Völkermord entschuldigen wird und darüber welche Entschädigungssumme gezahlt werden soll. Der Verhandlungsführer Deutschlands, Ruprecht Polenz sagt, „Eine rechtliche Verpflichtung gebe es nicht, deshalb lehne er auch die Begriffe “Wiedergutmachung” und “Reparation” ab“.

Seit einem Jahr verklagen Herero und Nama die BRD nun vor einem US-Gericht.

Auf unserer Rundreise haben wir auch vor allem die touristischen Ziele und landschaftlichen Schönheiten besucht. Dabei konnten wir nur begrenzte Einblicke in politische und gesellschaftliche Zusammenhänge bekommen. Aber ein Anfang, die Entwicklung des Landes zu verstehen, kann es vielleicht sein.

(Bericht von Dagmar und Claus Udo Monica)

 

Kontakt: Karl-Helmut.Lechner@wtnet.de