Mobilität

DIE LINKE fordert Unterbringung von Obdachlosen in Jugendherbergen und Hotels

Landessprecher*innen und Bundestagsabgeordnete der Linken Schleswig-Holstein fordern gemeinsam eine schnelle Hilfe von Bund und Land für obdachlose Menschen in Zeiten von Corona. Dafür könnten, so die Partei und Bundestagsabgeordneten, die zur Zeit leerstehenden Jugendherbergen und Hotels in den Städten genutzt werden.
“Berlin hat es vorgemacht. Mit der Öffnung des ersten Hostels wurde schnell und unbürokratisch Hilfe geleistet. Die Unterstützung durch Ehrenamtler, wie sie zur Zeit geleistet wird, ist gut und wichtig, reicht aber bei weitem nicht aus, sagen Marianne Kollter und Hanno Knierim, Landessprecher*innen der Linken Schleswig-Holstein.
Begleitend wünscht sich die Partei daher eine Absicherung der sozialen Träger und fordert Bund und Land auf, den Schutzschirm und die Hilfeleistungen zu erweitern.
“Gerade für obdachlose Menschen ist das Infektionsrisiko aktuell gefährlich hoch. Sie haben keine Rückzugsräume. Übernachtungs- und Duschmöglichkeiten sind wegfallen. Ein #wirbleibenzuHause gibt es für sie nicht. Im übrigen reicht auch die Essensversorgung nicht aus. Es muss schon jetzt an der Krisenbewältigung gearbeitet werden. Wir erwarten vom Land Schleswig-Holstein, dass sie  gemeinsam mit den sozialen Trägern an langfristigen und nachhaltigen Möglichkeiten der Unterbringung wie „housing first“ Konzepten arbeitet und  das Hilfesystem mit ausreichend Finanzen instutionell absichert”, fordern Cornelia Möhring und Lorenz Gösta Beutin, Bundestagsabgeordneten der Linken.