DIE LINKE Schleswig-Holstein fordert 3000 Euro Soforthilfe für alle Studierenden

Studierende jobben häufig als Aushilfen oder Honorarkräfte im Niedriglohnsektor. Diese Jobs können sie zum großen Teil im Moment nicht mehr ausüben. Für sie muss eine Regelung gefunden werden. Studierende formieren sich momentan in einem Bündnis und fordern 3000 Euro Soforthilfe vom Bund – ohne vorherige Bedürftigkeitsprüfung. Mehr Informationen zu den konkreten Forderungen: https://studi-soforthilfe-corona.org.

Luca Grimminger, Sprecher für Bildungs- und Hochschulpolitk des Landesvorstandes DIE LINKE. SH erklärt dazu: „Es muss dringend geklärt werden, wie der Staat den Studierenden unter die Arme greifen kann. Wir schließen uns daher der Forderung nach 3000 Euro Soforthilfe für alle Studierenden an. Wichtig ist, dass die Studierenden gerade jetzt unabhängig vom Einkommen der Eltern gefördert werden. Ansonsten stehen wir beim Thema Bildungsgerechtigkeit vor einer Katastrophe! Denn bevor Studierende andere Hilfen beantragen können (z.B. Hartz IV) müssten sie für den Anspruch ihr Studium beenden.“

Als DIE LINKE Schleswig-Holstein solidarisieren wir uns daher mit den Forderungen der Studierendenschaft und stehen solidarisch mit allen Betroffenen der aktuellen Krise.