Mobilität

Tarifrunde im Öffentlichen Dienst ist erster Test dafür, wer die Krise bezahlen muss!

DIE LINKE Schleswig-Holstein erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten bei den Kommunen und im Bund. Die Lohnforderung nach einem Plus von 4,8% ist angemessen. Während der Corona-Krise waren es unter anderem die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst, die dafür gesorgt haben, dass unsere Gesellschaft nicht zusammengebrochen ist. Wir sind auf den Schultern dieser Beschäftigten verhältnismäßig gut durch die Krise bekommen. Dies muss entsprechend gewürdigt werden.

Die Landessprecherin der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein, Marianne Kolter, erklärt dazu: „Die anstehende Tarifrunde ist der erste Test dafür, wer nun für die Folgen der Krise bezahlen muss. Eine Nullrunde, wie es die Arbeitgeber fordern, ist völlig inakzeptabel. Es ist niemandem zu vermitteln, warum Beschäftigte, die vor wenigen Wochen noch bejubelt worden sind, nun auf eine angemessene Lohnerhöhung verzichten sollten.“ Kolter fordert auch die Landesregierung zum Handeln auf: „Die Landesregierung muss die Kommunen so gut ausstatten, dass ein deutliches Lohnplus möglich ist. Außerdem sollte sie sich auf Bundesebene für eine Vermögensabgabe einsetzen. Die Reichen müssen die Krise bezahlen!“

Marianne Kolter wird heute an der Auftaktkundgebung zur Tarifrunde in Neumünster teilnehmen und eine Solidaritätsadresse an die Gewerkschaft ver.di überreichen.