Mobilität

Zur diskutierten Fusion zwischen dem Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster und dem Städtischen Krankenhaus Kiel

Die Landessprecherin der Partei DIE LINKE in Schleswig-Holstein, Marianne Kolter, erklärt zur diskutierten Fusion zwischen dem Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster und dem Städtischen Krankenhaus Kiel: “Eine Fusion zwischen dem Städtischen Krankenhaus Kiel und dem Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster bietet große Chancen, aber auch große Risiken. Es kommt ganz darauf an, wie man diese Fusion gestaltet. DIE LINKE stellt an die Fusion Bedingungen. Erstens darf es in keinem Falle Personalabbau geben. Zweitens muss die Gelegenheit genutzt werden die Service GmbH des Städtischen Krankenhauses wieder in den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes aufzunehmen und drittens muss eine Spezialisierung der Häuser auf bestimmte medizinische Fachgebiete erfolgen, so dass beide Häuser sich ergänzen, statt in Konkurrenz zueinander zu stehen. Gleichzeitig muss eine Grundversorgung der Bevölkerung an beiden Standorten gewährleistet bleiben. Unter diesen Bedingungen würde DIE LINKE Schleswig-Holstein eine Fusion begrüßen.” Abschließend weist Kolter auf den grundsätzlichen Reformbedarf im Bereich der Krankenhausfinanzierung hin: “Krankenhäsuer sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und sollten nicht gewinnorientiert geführt werden müssen.”