Unsere Wahlzeitung zur Bundestagswahl 2021

Unsere Wahlzeitung zur Bundestagswahl, mit unseren Visionen für eine sozial gerechte und ökologische Politik, gibt es auch als digitale Version. Unter folgendem Link könnt ihr sie als PDF downloaden. 

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Bundestagswahl 2021

Am 26. September bestimmen die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft dieses Landes. Es geht um eine Richtungsentscheidung. Ein sozialer und klimagerechter Aufbruch im Interesse der Mehrheit ist erreichbar. DIE LINKE steht für Klarheit und Verlässlichkeit, wenn es um die Zukunft unseres Landes geht.

Wir stehen dafür ein, dass das längst Überfällige an sozialen Veränderungen auch verwirklicht wird. Wir werben für entschiedene Schritte, die das Leben der Mehrheit verbessern und zugleich Weichenstellungen für eine andere Gesellschaft sind. Schritte in eine Zukunft, die wir gemeinsam mit anderen gehen wollen und können.

Unser Sofortprogramm für einen echten Politikwechsel finden Sie unter folgendem Link:

 

https://www.die-linke.de/start/detail/sozial-und-klimagerecht-wir-machen-das/

Listenplatz 1:

Cornelia Möhring

Listenplatz 2:

Lorenz Gösta Beutin

Listenplatz 3:

Katrine Hoop

Unsere Spitzenkandidatin Cornelia Möhring

Cornelia Möhring tritt als Spitzenkandidatin für DIE LINKE Schleswig-Holstein im Bundestagswahlkampf 2021 an. Seit 2009 ist sie Mitglied des Bundestags.
Cornelia Möhring ist seit Gründungstag der Partei DIE LINKE Mitglied und war bis September 2010 eine der beiden Landesvorsitzenden der Linken Schleswig-Holstein.
Als frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag steht Cornelia Möhring für eine Stärkung der Rechte von Frauen, sie engagiert sie sich für Menschen in der Pflege, gewerkschaftliche Schwerpunkte und für die Rechte von Geflüchteten. Körperliche und sexuelle Selbstbestimmung, ein Ende der Gewalt gegen Frauen, ein Recht auf gleiche Bezahlung für alle Geschlechter und feministische Außenpolitik sind ihre frauenpolitischen Schwerpunkte. Konkret setzt sie sich zum Beispiel für eine flächendeckende, fair bezahlte Versorgung von Hebammen ein, fordert die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen sowie die Streichung der § 218 und 219 und kämpft für die Umsetzung des völkerrechtlichen Menschenrechtsabkommens zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, die Istanbul Konvention.

Seit 2019 ist Cornelia Möhring Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats und kämpft auf internationaler Ebene für Gleichstellung, Minderheitenrechte, Schutz von Geflüchteten und die Einhaltung internationaler Menschenrechte.

DIE LINKE: Aufbruch oder Lindner?

„Bei der kommenden Bundestagswahl geht es um viel. Nach 16 Jahren Stillstand wünscht sich eine Mehrheit der Menschen eine grundlegende Veränderung der Politik. Die CDU, die den allgemeinen Stillstand der letzten Jahre verkörpert, befindet sich in den Umfragen im verdienten Sinkflug. Und dennoch ist nicht klar, ob es nach der Wahl zu einem echten Politikwechsel kommen kann“, sagt Lorenz Gösta Beutin, Spitzenkandidat und Bundestagsabgeordneter der Linken Schleswig-Holstein. 

„Statt einem Bekenntnis zu einer möglichen fortschrittliche Mehrheit, schielen SPD und Grüne weiter auf eine Koalition mit der FDP, die wie keine andere demokratische Partei für ein Ausbremsen in der Steuerpolitik, Klimagerechtigkeit und Wohnungspolitik steht. Wenn sie ihre Wahlprogramme ernst nehmen, können sich SPD und Grüne keine Koalitionspartner leisten, die in fast nichts mit den Programmen von SPD und Grünen übereinstimmen“, so Beutin. 

„DIE LINKE hat nun ein Sofortprogramm vorgelegt, in dem wir zeigen, wie ein echter Aufbruch ohne Lindner, Laschet und Söder aussehen kann. Wir wollen eine inhaltliche Debatte über einen konsequenten Richtungswechsel in der Politik. Konkret schlagen wir deshalb vor den Mindestlohn auf 13 Euro zu erhöhen, wieder eine Vermögenssteuer einzuführen, eine Steuerreform anzugehen, welche die mittleren und unteren Einkommen entlastet, das Rentenniveau wieder auf 53% anzuheben und den Hartz 4 Satz zu erhöhen und sanktionsfrei zu machen“, zitiert Beutin aus dem Papier. 

DIE LINKE will massiv investieren, um 2030 aus der Kohle und 2035 ganz aus fossilen Energien auszusteigen. Stattdessen sollen erneuerbare Energien angemessen gefördert und der Klimaschutz durch einen breiten und bezahlbaren Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs vorangebracht werden. 

„All das wird Mittel brauchen, die nicht zu haben sein werden, wenn man sich nicht endlich traut, von den Reichen im Land ihren Beitrag zu den Kosten des Klimaschutzes und der sozialen Sicherheit einzufordern. Weitere 4 Jahre Stillstand können wir uns gerade beim Klimaschutz nicht mehr leisten. Wenn wir dieser Tage von Bekenntnissen sprechen: Ich würde mich freuen, wenn sich SPD und Grüne klar zu ihren Programmen bekennen würden. Dann gibt es eine Möglichkeit für einen echten Politikwechsel gemeinsam mit der LINKEN. Wenn nicht, dann werden alle, die SPD und Grüne wählen mit Lindners Marktradikalen in der Bundesregierung ein böses Erwachen erleben.“

Unsere Direktkandidat*innen zur Bundestagswahl 2021

Auch die Direktkandidat*innen zur Bundestagswahl 2021 stehen zwischenzeitlich fest. Diese stehen in den kommenden Wochen bis zur Bundestagswahl in zahlreichen Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Interviews für Fragen zu unseren Politischen Zielen und unserem Wahlprogramm für eine gerechtere Zukunft zur Verfügung.

Der Tabelle können Sie den jeweiligen Wahlkreis bzw. Listenplatz entnehmen.

Nr. Wahlkreis Name Vorname Listenplatz Video
1 Flensburg – Schleswig Hoop Katrine Kandidiert auf 3 NDR Kandidierendencheck
2 Nordfriesland - Dithmarschen Nord Jensen Hartmut   NDR Kandidierendencheck
3 Steinburg - Dithmarschen Süd Schilke Michael   NDR Kandidierendencheck
4 Rendsburg-Eckernförde Schultze Hauke Hennig   NDR Kandidierendencheck
5 Kiel Beutin Lorenz Gösta Kandidiert auf 2 NDR Kandidierendencheck
6 Plön - Neumünster Gschwind-Wiese Gabi   NDR Kandidierendencheck
7 Pinneberg Möhring Cornelia Kandidiert auf 1 NDR Kandidierendencheck
8 Segeberg - Stormarn-Mitte Schultz Malin   NDR Kandidierendencheck
9 Ostholstein - Stormarn-Nord Spethmann Susanne Kandidiert auf 4 NDR Kandidierendencheck
10 Herzogtum Lauenburg - Stormarn-Süd Hinrichs Christoph   NDR Kandidierendencheck
ohne WK   Reimers Maximilian Kandidiert auf 6
11 Lübeck Tankacheyev Emil   NDR Kandidierendencheck
Wenn Sie Anfragen bezüglich Terminen Veranstaltungen oder Kontaktwünsche zu ihren lokalen Kandidierenden haben, wenden Sie sich bitte telefonisch unter (0431) 73 77 01 oder per Mail unter landesgeschaeftsstelle@linke-sh.de unsere Mitarbeiter.

DIE LINKE. Schleswig-Holstein bestätigt Landesliste zur Bundestagswahl

Die Liste zur Bundestagswahl der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein ist von den Delegierten mit 97,1% der gültigen Stimmen bestätigt worden. 69 Ja-Stimmen standen lediglich 2 Nein-Stimmen gegenüber. Drei Abstimmungsbriefe waren ungültig bzw. wurden aus formalen Gründen nicht zugelassen. Durch die Briefwahl wurde die Vorauswahl, die auf einem hybriden Parteitag am 9. Mai in Neumünster vorgenommen worden war, noch einmal bestätigt.  

Landessprecherin Marianne Kolter freut sich über das klare Ergebnis und den bevorstehenden Wahlkampf: „Wir haben eine tolle vielfältige Liste. Neben unseren zwei bewährten Bundestagsabgeordneten, die als Doppelspitze unsere Hauptthemen perfekt abdecken, haben wir vier Aktivist_innen aufgestellt. Katrine Hoop repräsentiert die Dänische Minderheit, Susanne Spethmann die Bewegung für eine bessere Pflege, Sophie Bachmann setzt sich seit langem für Tier- und Verbraucher*innenschutz ein und Maximilian Reimers ist Teil der bundesweiten Fridays-for-Future-Bewegung.

Wir werden die Fragen der sozialen Gerechtigkeit und der Klimagerechtigkeit in unserem Wahlkampf ganz nach vorne stellen. Die Kosten der Pandemie müssen durch die Reichen in unserem Land getragen werden. In der Frage der Klimagerechtigkeit werden wir den Stopp des Aus- und Neubaus von Autobahnen und die Stärkung des ÖPNVs in den Mittelpunkt stellen. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass Wohnraum auch nach einer ökologischen Sanierung bezahlbar bleibt und werden uns mit den Menschen und Initiativen vor Ort gegen das LNG-Terminal in Brunsbüttel engagieren!“

Folgende Liste wurde bestätigt:

1. Cornelia Möhring, Pinneberg

2. Lorenz Gösta Beutin, Kiel

3. Katrine Hoop, Flensburg

4. Susanne Spethmann, Ostholstein

5. Sophie Bachmann, Lübeck

6. Maximilian Reimers, Rendsburg-Eckernförde