Das Sylt-Syndrom, Teil 3: Geburten lohnen sich nicht?

Seit Anfang diesen Jahres müssen alle schwangeren Sylterinnen zur Entbindung aufs Festland, da die Geburtenstation im örtlichen Krankenhaus geschlossen worden ist. Eigentümer der Nordseeklinik in Westerland ist der Konzern Asklepios, welcher den Betrieb der Geburtsabteilung als „unrentabel“ eingestellt hat. Zudem weigert sich der Konzern, dem dort praktizierenden gynäkologischen Personal weiterhin die immensen Beiträge zur Berufshaftpflichtversicherung zu bezahlen – Bedingungen, unter den auch die Hebammen der Insel nicht mehr arbeiten können. Weiterlesen

Wir brauchen keine „wirtschaftliche Spitzenmedizin“, sondern medizinische Vollversorger

Die Gespräche über die eventuelle Umschichtung der Schulden des UKSH verdeutlicht die Schieflage in diesem Land. Die Schulden sind Schulden des Landes, selbstverständlich müssen sie auf den Haufen gelegt werden, von wo aus sie am besten abgearbeitet werden können. Diese Landesschulden auf dem Konto des UKSH zu belassen, ist nichts weiter als Schönfärberei des Landeshaushaltes. Um davon abzulenken, wird von „Hausaufgaben“ gesprochen, die das UKSH erfüllen müsse, ehe die Schulden „übernommen“ würden. Weiterlesen

HIV/Aids-Prävention nicht gefährden – Autonomie der Aids-Hilfen erhalten

Wie bekannt wurde, hat das Sozialministerium Pläne in der Schublade, in Zukunft 80% der vom Land bei den Aids-Hilfen geförderten Arbeitszeit nur für die Primärprävention aufzuwenden. DIE LINKE Schleswig-Holstein fordert die Landesregierung auf, die strukturelle Prävention nicht zu gefährden, indem sie bei der Bekämpfung von HIV und Aids einseitig auf die Aufklärung über sexuell übertragbare… Weiterlesen

Gesundheitsministerin Alheit stiehlt sich mit Pflegekammer aus der Verantwortung

Die zuständige Ministerin, Kristin Alheit, plädierte in der Landtagsdebatte am 23. Januar 2014 für die Einrichtung einer Pflegekammer und damit für eine Zwangsmitgliedschaft für alle beruflich Pflegenden in Schleswig-Holstein. „Die Kammer sichert die Qualität.“ lautet ihr Argument. Wie sie das tut, wird nicht gesagt. Auch beim privaten Pflegemarkt bleibt die Durchsetzung guter Qualität im Dunkeln.… Weiterlesen

HIV/Aids geht uns alle an!

DIE LINKE. Schleswig-Holstein wünscht allen HIV-Positiven Kraft, Stärke und die Solidarität ihres Umfeldes. Ein besonderer Dank geht an die Aidshilfen, die unermüdlich konkret helfen und Öffentlichkeit schaffen. „Eine HIV-Infektion stigmatisiert. Nach wie vor gilt sie als eine Krankheit derer, die nicht ‚normal‘ seien –Schwule, Prostituierte, Drogenmissbrauchende. Aber HIV und Aids gehen uns alle an.  DIE… Weiterlesen

Die Nord-SPD muss diesen Koalitionsvertrag ablehnen!

DIE LINKE. Schleswig-Holstein fürchtet 4 weitere Jahre Armutsstillstand für die Menschen im Norden. „Gerade die Nord-SPD sollte sich beim Thema Mindestlohn nicht über den Tisch ziehen lassen. Gemessen an den Bruttolöhnen ist Schleswig-Holstein das ärmste Bundesland der Westrepublik. Da braucht es kein Versprechen 2017 erneut mit der Forderung von 8,50 Euro in den Wahlkampf zu… Weiterlesen

Frauen und Gerechtigkeit zuletzt!

Zu den Ergebnissen des Koalitionsvertrages erklärt die frauenpolitische Sprecherin und Stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Cornelia Möhring: Die große sozialdemokratische Wahlkämpferin für Geschlechtergerechtigkeit, gegen Betreuungsgeld und für die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben, Manuela Schwesig, hat auf ganzer Linie versagt. Von der CDU/CSU war kaum mehr zu erwarten, als das, was nun im Koalitionsvertrag… Weiterlesen

Freie Arztwahl ohne Praxisgebühr

Das neue Jahr fängt in einem Punkt gut an. Wer in diesen Tagen zum Arzt geht, zum Beispiel wegen Grippe, Erkältung oder Ohrenschmerzen, muss keine Praxisgebühr mehr zahlen. Die jahrelange Beharrlichkeit der Linken hat am Ende dazu geführt, dass das 10-Euro-Eintrittsgeld gekippt wurde. Der Bundestag hat dies in namentlicher Abstimmung beschlossen. Einstimmig! 2004 wurde die… Weiterlesen

UKSH-Sanierung: LINKE begrüßt Urheberrechtsverletzung durch Regierung und regierungstragende Fraktionen

DIE LINKE begrüßt die Überlegungen in der Landesregierung, die Finanzierung des baulichen Masterplans beim UKSH nicht wie geplant über eine Öffentlich-Private-Partnerschaft (ÖPP) zu realisieren. „DIE LINKE hat schon in der letzten Legislaturperiode mehrfach gefordert, die Sanierung über Öffentliche Haushaltsmittel zu realisieren. Sowohl zu den Haushaltsberatungen 2011/2012 als auch im September 2011 (Drucksache 17/1824) haben wir… Weiterlesen