Feste Zeiten, gute Kohle, Sicherheit.

Schleswig-Holstein hat einen der größten Niedriglohnsektoren aller Bundesländer. Mehr als 43 % der Beschäftigten arbeiten in sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Befristete Arbeitsverträge, unsichere, schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse und ungewollte Teilzeitarbeit nehmen immer weiter zu. Vor allem erwerbstätige Frauen sind hiervon betroffen. Über 170.000 Menschen in Schleswig-Holstein haben nur einen Mini-Job. Viele müssen trotz Arbeit noch Grundsicherungsleistungen beziehen. Viele Selbstständige der Kreativkultur und im Bereich der digitalen Dienstleistungen arbeiten für einen Hungerlohn.

DIE LINKE will gute und sichere Arbeit für alle. Statt Betriebe zu unterstützen, die Billiglöhne zahlen, wollen wir die Förderung an das Kriterium der guten Arbeit binden.

Wir brauchen einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor für die vielen Langzeitarbeitslosen, die auf der Strecke bleiben. Wir wollen Arbeit unterstützen, die den sozialen Zusammenhalt fördert. Bei den Mieterinitativen, bei den Schuldnerberatungsstellen, in der Suchthilfe, bei der Integration der Geflüchteten.

Der Landesmindestlohn im Tariftreuegesetz des Landes (übrigens von den LINKEN im Land zuerst gefordert) muss auf 12 Euro angehoben werden, damit die Beschäftigten später eine auskömmliche Rente bekommen.

Foto einer jungen Frau mit Haarnetz, die in einer Großküche Geschirr spült. Aufschrift: Feste Zeiten, gute Kohle, Sicherheit. Echte Arbeitsplätze statt Lohndumping und Leiharbeit: sogehtlinks.de (Plakat von DIE LINKE. Schleswig-Holstein zur Landtagswahl 2017)