Mieten müssen zahlbar sein.

In vielen Regionen Schleswig-Holsteins, vor allem in den Städten und im Hamburger Randgebiet, aber auch in attraktiven Feriengebieten, explodieren die Mieten.

Wohnraum wird immer mehr zum Spekulationsobjekt. Zum Nachteil der vielen Wohnungssuchenden und zu Lasten der Qualität der Innenstädte bleiben viele Wohnungen ungenutzt. Teure Modernisierungen älterer Wohnungen verteuern für viele Menschen das Wohnen. Bezahlbarer Wohnraum – vor allem für einkommensschwächere Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner – wird immer knapper.

Die Landesregierung hat die Probleme verdrängt. Der soziale Wohnungsbau wurde immer weiter zurückgefahren, viele Städte haben aus Geldnot ihren kommunalen Wohnungsbestand verkauft.

Wohnen ist ein Grundrecht. Das Land muss endlich den sozialen Wohnungsbau ankurbeln, die Städte bei der Schaffung von kommunalem Wohnraum unterstützen. In den Universitätsstädten muss die Wohnheimquote spürbar angehoben werden. Zweckentfremdung und Leerstand müssen bekämpft werden.

Wir brauchen in den nächsten fünf Jahren 50.000 neue Wohnungen statt Rausschmiss und Verdrängung.

→ Unsere zehn ersten Schritte gegen Wohnungsnot

 

Foto eines älteren Paares vor einem Wohnblock. Aufschrift: Mieten müssen zahlbar sein. 50000 neue Wohnungen statt Rausschmiss und Verdrängung! sogehtlinks.de (Plakat von DIE LINKE. Schlewig-Holstein zur Landtagswahl 2017)