Brandanschlag auf Genossin in Elmshorn
In der Nacht vom 07.09. auf an 08.09. gab es einen Brandanschlag auf eine Genossin aus Elmshorn. Ein politischer Hintergrund wird vermutet.
MdB Lorenz Gösta Beutin und MdB Tamara Mazzi zur Brandstiftung in Elmshorn: Angriff auf die Demokratie – wir lassen uns nicht einschüchtern!
Der Brandanschlag auf das Gartenhaus einer engagierten Genossin der Partei Die Linke in Elmshorn ist ein feiger, politisch motivierter Angriff auf eine mutige Frau – und auf unsere Demokratie insgesamt.
Lorenz Gösta Beutin, Bundestagsabgeordneter der Linken, erklärt: „Wer in der Nacht auf eine politisch aktive Frau losgeht, die sich für soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und eine offene Gesellschaft einsetzt, greift nicht nur ihr Eigentum an – sondern die Grundwerte unseres Zusammenlebens.“
Die betroffene Aktivistin ist eine bekannte Stimme im Oberbürgermeister-Wahlkampf in Elmshorn und setzt sich seit Jahren unermüdlich für eine solidarische Politik ein. Dass sie nun Ziel eines mutmaßlich rechtsextremen Einschüchterungsversuchs wurde, ist erschütternd – aber leider kein Einzelfall.
„Wir erleben eine gefährliche Eskalation politisch motivierter Gewalt gegen linke, antifaschistische und zivilgesellschaftliche Akteur*innen. Das ist das Ergebnis einer aufgeheizten Stimmung, die von rechten Hetzern bewusst geschürt wird – online wie offline. Wer Hass sät, erntet Gewalt“, so Beutin weiter.
Tamara Mazzi, Bundestagsabgeordnete der Linken, ergänzt: „Dieser Anschlag ist ein Angriff auf uns alle, die wir für eine gerechte und solidarische Gesellschaft kämpfen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Angst und Gewalt unsere Demokratie untergraben.“
Die Linke fordert eine lückenlose Aufklärung des Anschlags, eine klare politische Einordnung durch die Sicherheitsbehörden und ein deutliches Zeichen der Solidarität aus der demokratischen Mitte.
„Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir stehen zusammen – gegen rechte Gewalt, gegen Einschüchterung und für eine offene, gerechte Gesellschaft. Jetzt ist nicht die Zeit für Schweigen. Jetzt ist die Zeit für Haltung“
betonen beide Bundestagsabgeordnete.

