Kürzungen bei Kindern, Erhöhung der eigenen Diät.
Wir kritisieren die Pläne der Bundesregierung zu Kürzungen bei Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung.
Diese Pläne umfassen einschneidende Kürzungen in Höhe von mindestens 8,6 Milliarden Euro.
Diese Kürzungen zielen auf die schwächsten Menschen der Bevölkerung ab und werden ihr Leben entscheidend verschlechtern.
Unsere Landessprecherin und Lehrerin Jana Lemke beschreibt die Situation mit den Worten:
Ich komme mir gerade vor, als säßen wir in einem Bus. Alle, die sich ohnehin nur noch irgendwie festklammern konnten, werden links und rechts abgeschmissen – damit der Bus ein bisschen schneller ins Ziel kommt. Am Ende sitzen im Bus nur noch die, die es sowieso schon leichter hatten.
Insbesondere der geplanten Wegfall der Schulbegleitung, des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung und auf die Streichung des Unterhaltsvorschusses bei Alleinerziehenden sind erschreckende Beispiele der Kürzungsfantasien.
Mit diesen Plänen werden keine Probleme gelöst, sondern nur verschärft. 2024 waren bereits 15,2 % der Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren armutsgefährdet. Das ist jede und jeder Siebte! Dort sollen jetzt noch Leistungen gekürzt und Teilhabe fast unmöglich gemacht werden. Das ist selbst für die Bundesregierung ein neuer Tiefpunkt
Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Pläne aufzugeben. Insbesondere mit Blick auf die geplanten Diätenerhöhungen im Bundestag von 500 € pro Abgeordnetem jeden Monat ist dieser Kürzungsplan völlig unverständlich.

