Stellungnahme des Landesvorstands zu den Vorfällen im Umfeld der Demonstrationen am 21. Februar 2026 in Kiel
Der Landesvorstand der Partei Die Linke Schleswig-Holstein verurteilt körperliche Angriffe im Zusammenhang mit politischen Demonstrationen entschieden. Gewalt gegen Menschen, die von ihrem Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit Gebrauch machen, ist durch nichts zu rechtfertigen.
Demonstrationen sind ein zentraler Bestandteil demokratischer Öffentlichkeit. In einer pluralen Gesellschaft treffen unterschiedliche politische Positionen aufeinander. Das gehört zur Demokratie. Diese Meinungsvielfalt müssen wir aushalten. Politischer Streit ist legitim, Gewalt ist es nicht.
Besonders betroffen macht uns, dass unter den angegriffenen Personen auch ein Mitglied unserer Partei ist. Unsere Solidarität gilt der verletzten Person sowie allen Betroffenen der Übergriffe.
Als Partei verteidigen wir das Recht aller Menschen, ihre politischen Überzeugungen friedlich auf die Straße zu tragen. Gerade in zugespitzten Debatten gilt: Konflikte müssen politisch und argumentativ ausgetragen werden, nicht mit Einschüchterung oder körperlicher Gewalt.
Wir erwarten eine umfassende Aufklärung der Vorfälle und stehen für eine politische Kultur, die von Respekt, Solidarität und Gewaltfreiheit getragen wird.
Der Landesvorstand
Die Linke Schleswig-Holstein
