„Auszubildende in den Landesfachklassen bei Unterkunftskosten unterstützen!“

DIE LINKE Schleswig-Holstein fordert die Landesregierung auf Auszubildende, die Landesfachklassen  in Schleswig-Holstein besuchen, bei den Unterkunftskosten zu unterstützen. In 14 von 16 Bundesländern ist dies schon der Fall. „Wir unterstützen den Protest der Auszubildenden im Bootsbau auf dem Priwall in Lübeck.

Hier ist die Lage besonders krass, da die Unterkunftskosten die Gehälter im ersten Lehrjahr komplett auffressen würden und Auszubildende deshalb in Autos oder Zelten übernachten müssen“, so Landessprecheirn Marianne Kolter.

In den Landesfachklassen in Schleswig-Holstein werden über 13.000 Auszubildende in Form des Blockunterrichtes in Internaten zentral unterrichtet.

"Darüber hinaus fordert die Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein eine Mindestausbildungsvergütung in Höhe von 80 % der durchschnittlichen Ausbildungsvergütungen im ersten Lehrjahr. Dies wären zurzeit 660 Euro brutto pro Monat. Auszubildende sollten nicht darauf angewiesen sein, dass sie finanziell noch von ihren Eltern unterstützt werden oder gar Kredite aufnehmen müssen", so Landessprecher Hanno Knierim abschließend.

Ein Haus, ein Tarif!

von Gabi Gschwind-Wiese

SKK: Kolleg:innen der Servicegesellschaft nach Arbeitskämpfen und Streikaktionen erfolgreich

Die Kolleg:innen der Servicegesellschaft am Städtischen Krankenhaus Kiel haben sich mit viel Durchhaltevermögen und ungebremstem Willen über Monate hinweg die Rückkehr zur Bezahlung nach TvöD erstritten. So geht Arbeitskampf. Gratulation und Chapeau und ein fettes "Pfui" für Sozialdezernent Gerwin Stöcken (SPD), der sich dagegen mit Händen und Füßen gewehrt hat.

Ganz geschält ist der Appel aber noch nicht: Der Hauptausschuss der Kieler Ratsversammlung hat für die Bezahlung nach TvöD ab Januar 2024 grünes Licht gegeben, die Ratsversammlung muss dem aber noch zustimmen.

Außerdem ist das noch ein bisschen hin bis zum Januar 2024. Verdi schreibt, in der kommenden Tarifverhandlung Anfang November soll es auch darum gehen, für die Zeit bis 2024 einen stufenweisen Anstieg der Löhne zu vereinbaren. Wir drücken Euch die Daumen, liebe Kolleg:innen, dass Ihr dafür nicht erneut zu Arbeitskampfmaßnahmen greifen müsst. Wenn doch, dann werdet Ihr auch dafür unsere volle Solidarität haben!

Ein Haus, ein Tarif!

Lotta continua!

Mietendeckel jetzt!

Pflegenotstand stoppen!

Gerechte Wohnungspolitik

Hartz IV-Opfer haben ein Menschenrecht auf Teilhabe!

Am 15. September wurden die Hartz IV-Regelsätze ab 2022 um lächerliche 3 Euro erhöht. In Anbetracht der steigenden Inflation um rund vier Prozent haben das SPD geführte Finanzministerium und das Bundesarbeitsministerium offensichtlich den Matheunterricht geschwänzt. Und dann wird auch noch die bisherige Kostenübernahme von Corona-Schnelltests ausgeschlossen.

Angesichts dessen fordern wir in dieser aktuellen Situation, die Streichung der Kostenübernahme für Schnelltests durch die Jobcenter umgehend rückgängig zu machen bzw. deren Übernahme durch die Landesregierung. Sie könnte damit die Kreise und die kreisfreien Städte beauftragen.

Auch Menschen in prekären Lebensumständen, ob als Langzeitarbeitsloser oder als Aufstocker, haben das Menschenrecht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

„Auszubildende in den Landesfachklassen bei Unterkunftskosten unterstützen!“

DIE LINKE Schleswig-Holstein fordert die Landesregierung auf Auszubildende, die Landesfachklassen  in Schleswig-Holstein besuchen, bei den Unterkunftskosten zu unterstützen. In 14 von 16 Bundesländern ist dies schon der Fall. „Wir unterstützen den Protest der Auszubildenden im Bootsbau auf dem Priwall in Lübeck.

Hier ist die Lage besonders krass, da die Unterkunftskosten die Gehälter im ersten Lehrjahr komplett auffressen würden und Auszubildende deshalb in Autos oder Zelten übernachten müssen“, so Landessprecheirn Marianne Kolter.

In den Landesfachklassen in Schleswig-Holstein werden über 13.000 Auszubildende in Form des Blockunterrichtes in Internaten zentral unterrichtet.

"Darüber hinaus fordert die Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein eine Mindestausbildungsvergütung in Höhe von 80 % der durchschnittlichen Ausbildungsvergütungen im ersten Lehrjahr. Dies wären zurzeit 660 Euro brutto pro Monat. Auszubildende sollten nicht darauf angewiesen sein, dass sie finanziell noch von ihren Eltern unterstützt werden oder gar Kredite aufnehmen müssen", so Landessprecher Hanno Knierim abschließend.

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