Nein zur Sparkassenfusion!

Die Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein lehnt die geplante Fusion der Fördesparkasse mit der Sparkasse Mittelholstein ab. „Im Gegensatz zur öffentlich-rechtlich organisierten Sparkasse, die ihre Gewinne reinvestiert oder an die öffentliche Hand ausschüttet, basiert das Geschäftsmodell einer Aktiengesellschaft auf den Renditeerwartungen der Aktionär*nnen.

Dies hat mittel-und langfristig negative Auswirkungen sowohl auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens, als auch auf Arbeitsplätze und Betriebsklima“, begründet Rainer Beuthel, Mitglied des Landesvorstandes aus Eckernförde.

DIE LINKE steht mit ihrer Ablehnung nicht alleine da. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband warnt vor der geplanten Rechtsform einer Aktiengesellschaft auf Basis des Modells der Sparkasse Mittelholstein. Der Verband zieht sogar den Entzug des Namensrechtes für die neue Bank in Betracht. 

Der Chef des Deutschen Landkreistages, Hans-Günther Hennecke, befürchtet eine Aushöhlung des gemeinwohl-orientierten Auftrages der öffentlich-rechtlich organisierten Sparkassen. Die Gewerkschaft Ver.di und der DGB sehen die Gefahr, dass die Tarifbindung nach der Fusion entfällt und Arbeitsplätze abgebaut werden.

„DIE LINKE teilt diese Befürchtungen. Deshalb sagen wir: Nein zur Sparkassenfusion“, so Beuthel abschließend.

Ein Haus, ein Tarif!

von Gabi Gschwind-Wiese

SKK: Kolleg:innen der Servicegesellschaft nach Arbeitskämpfen und Streikaktionen erfolgreich

Die Kolleg:innen der Servicegesellschaft am Städtischen Krankenhaus Kiel haben sich mit viel Durchhaltevermögen und ungebremstem Willen über Monate hinweg die Rückkehr zur Bezahlung nach TvöD erstritten. So geht Arbeitskampf. Gratulation und Chapeau und ein fettes "Pfui" für Sozialdezernent Gerwin Stöcken (SPD), der sich dagegen mit Händen und Füßen gewehrt hat.

Ganz geschält ist der Appel aber noch nicht: Der Hauptausschuss der Kieler Ratsversammlung hat für die Bezahlung nach TvöD ab Januar 2024 grünes Licht gegeben, die Ratsversammlung muss dem aber noch zustimmen.

Außerdem ist das noch ein bisschen hin bis zum Januar 2024. Verdi schreibt, in der kommenden Tarifverhandlung Anfang November soll es auch darum gehen, für die Zeit bis 2024 einen stufenweisen Anstieg der Löhne zu vereinbaren. Wir drücken Euch die Daumen, liebe Kolleg:innen, dass Ihr dafür nicht erneut zu Arbeitskampfmaßnahmen greifen müsst. Wenn doch, dann werdet Ihr auch dafür unsere volle Solidarität haben!

Ein Haus, ein Tarif!

Lotta continua!

Mietendeckel jetzt!

Pflegenotstand stoppen!

Gerechte Wohnungspolitik

Hartz IV-Opfer haben ein Menschenrecht auf Teilhabe!

Am 15. September wurden die Hartz IV-Regelsätze ab 2022 um lächerliche 3 Euro erhöht. In Anbetracht der steigenden Inflation um rund vier Prozent haben das SPD geführte Finanzministerium und das Bundesarbeitsministerium offensichtlich den Matheunterricht geschwänzt. Und dann wird auch noch die bisherige Kostenübernahme von Corona-Schnelltests ausgeschlossen.

Angesichts dessen fordern wir in dieser aktuellen Situation, die Streichung der Kostenübernahme für Schnelltests durch die Jobcenter umgehend rückgängig zu machen bzw. deren Übernahme durch die Landesregierung. Sie könnte damit die Kreise und die kreisfreien Städte beauftragen.

Auch Menschen in prekären Lebensumständen, ob als Langzeitarbeitsloser oder als Aufstocker, haben das Menschenrecht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Nein zur Sparkassenfusion!

Die Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein lehnt die geplante Fusion der Fördesparkasse mit der Sparkasse Mittelholstein ab. „Im Gegensatz zur öffentlich-rechtlich organisierten Sparkasse, die ihre Gewinne reinvestiert oder an die öffentliche Hand ausschüttet, basiert das Geschäftsmodell einer Aktiengesellschaft auf den Renditeerwartungen der Aktionär*nnen.

Dies hat mittel-und langfristig negative Auswirkungen sowohl auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens, als auch auf Arbeitsplätze und Betriebsklima“, begründet Rainer Beuthel, Mitglied des Landesvorstandes aus Eckernförde.

DIE LINKE steht mit ihrer Ablehnung nicht alleine da. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband warnt vor der geplanten Rechtsform einer Aktiengesellschaft auf Basis des Modells der Sparkasse Mittelholstein. Der Verband zieht sogar den Entzug des Namensrechtes für die neue Bank in Betracht. 

Der Chef des Deutschen Landkreistages, Hans-Günther Hennecke, befürchtet eine Aushöhlung des gemeinwohl-orientierten Auftrages der öffentlich-rechtlich organisierten Sparkassen. Die Gewerkschaft Ver.di und der DGB sehen die Gefahr, dass die Tarifbindung nach der Fusion entfällt und Arbeitsplätze abgebaut werden.

„DIE LINKE teilt diese Befürchtungen. Deshalb sagen wir: Nein zur Sparkassenfusion“, so Beuthel abschließend.

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