Infektionsschutz darf nicht am Eingang zum Arbeitsplatz enden!

„Wir fragen uns, warum die Regierung es seit Monaten vermeidet, über Infektionsschutz am Arbeitsplatz genauso leidenschaftlich zu diskutieren wie über die Anzahl der Personen, die wir im Privatleben treffen dürfen.

Frau am Schreibtisch vor Laptop mit Maske

„Wir fragen uns, warum die Regierung es seit Monaten vermeidet, über Infektionsschutz am Arbeitsplatz genauso leidenschaftlich zu diskutieren wie über die Anzahl der Personen, die wir im Privatleben treffen dürfen. Es wäre doch an der Zeit, den Arbeitgeber*innen aufzutragen, FFP2-Masken für ihre Beschäftigten bereit zu halten. Ebenso wäre es sinnvoll, ein Recht auf Home-Office für alle zu gewähren, die ihre Arbeit auch von zuhause aus erledigen könnten. Wer es mit dem Schutz der Bevölkerung ernst meint, muss endlich auch über eine Verbesserung der Situation am Arbeitsplatz nachdenken“, fordert Marianne Kolter, Landessprecherin der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein. „Wir erwarten von der Landesregierung in Kiel, hier aktiv zu werden und entsprechende Initiativen für Schleswig-Holstein und in den Beratungen der Ministerpräsident*innen mit der Kanzlerin zu starten. Infektionsschutz darf nicht am Eingang zur Werkhalle oder der Bürotür enden!“

Ein Haus, ein Tarif!

von Gabi Gschwind-Wiese

SKK: Kolleg:innen der Servicegesellschaft nach Arbeitskämpfen und Streikaktionen erfolgreich

Die Kolleg:innen der Servicegesellschaft am Städtischen Krankenhaus Kiel haben sich mit viel Durchhaltevermögen und ungebremstem Willen über Monate hinweg die Rückkehr zur Bezahlung nach TvöD erstritten. So geht Arbeitskampf. Gratulation und Chapeau und ein fettes "Pfui" für Sozialdezernent Gerwin Stöcken (SPD), der sich dagegen mit Händen und Füßen gewehrt hat.

Ganz geschält ist der Appel aber noch nicht: Der Hauptausschuss der Kieler Ratsversammlung hat für die Bezahlung nach TvöD ab Januar 2024 grünes Licht gegeben, die Ratsversammlung muss dem aber noch zustimmen.

Außerdem ist das noch ein bisschen hin bis zum Januar 2024. Verdi schreibt, in der kommenden Tarifverhandlung Anfang November soll es auch darum gehen, für die Zeit bis 2024 einen stufenweisen Anstieg der Löhne zu vereinbaren. Wir drücken Euch die Daumen, liebe Kolleg:innen, dass Ihr dafür nicht erneut zu Arbeitskampfmaßnahmen greifen müsst. Wenn doch, dann werdet Ihr auch dafür unsere volle Solidarität haben!

Ein Haus, ein Tarif!

Lotta continua!

Mietendeckel jetzt!

Pflegenotstand stoppen!

Gerechte Wohnungspolitik

Hartz IV-Opfer haben ein Menschenrecht auf Teilhabe!

Am 15. September wurden die Hartz IV-Regelsätze ab 2022 um lächerliche 3 Euro erhöht. In Anbetracht der steigenden Inflation um rund vier Prozent haben das SPD geführte Finanzministerium und das Bundesarbeitsministerium offensichtlich den Matheunterricht geschwänzt. Und dann wird auch noch die bisherige Kostenübernahme von Corona-Schnelltests ausgeschlossen.

Angesichts dessen fordern wir in dieser aktuellen Situation, die Streichung der Kostenübernahme für Schnelltests durch die Jobcenter umgehend rückgängig zu machen bzw. deren Übernahme durch die Landesregierung. Sie könnte damit die Kreise und die kreisfreien Städte beauftragen.

Auch Menschen in prekären Lebensumständen, ob als Langzeitarbeitsloser oder als Aufstocker, haben das Menschenrecht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Infektionsschutz darf nicht am Eingang zum Arbeitsplatz enden!

„Wir fragen uns, warum die Regierung es seit Monaten vermeidet, über Infektionsschutz am Arbeitsplatz genauso leidenschaftlich zu diskutieren wie über die Anzahl der Personen, die wir im Privatleben treffen dürfen.

Frau am Schreibtisch vor Laptop mit Maske

„Wir fragen uns, warum die Regierung es seit Monaten vermeidet, über Infektionsschutz am Arbeitsplatz genauso leidenschaftlich zu diskutieren wie über die Anzahl der Personen, die wir im Privatleben treffen dürfen. Es wäre doch an der Zeit, den Arbeitgeber*innen aufzutragen, FFP2-Masken für ihre Beschäftigten bereit zu halten. Ebenso wäre es sinnvoll, ein Recht auf Home-Office für alle zu gewähren, die ihre Arbeit auch von zuhause aus erledigen könnten. Wer es mit dem Schutz der Bevölkerung ernst meint, muss endlich auch über eine Verbesserung der Situation am Arbeitsplatz nachdenken“, fordert Marianne Kolter, Landessprecherin der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein. „Wir erwarten von der Landesregierung in Kiel, hier aktiv zu werden und entsprechende Initiativen für Schleswig-Holstein und in den Beratungen der Ministerpräsident*innen mit der Kanzlerin zu starten. Infektionsschutz darf nicht am Eingang zur Werkhalle oder der Bürotür enden!“

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