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Termin Informationen:

  • Mi
    19
    Feb
    2020

    Eine andere Mobilität ist möglich! - Mobilitätswende im Zeichen des Klimawandels

    19:00 UhrSchloss Reinbek, Schloßstraße 5, 21465 Reinbek

    Ein Gespräch mit:

    Lorenz Gösta Beutin, MdB, klima- und energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

    Stephan Jersch, Fachsprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft für Wirtschaft, Umwelt und Technologie, Medien- und Netzpolitik, Landwirtschaft, Bezirke und Tierschutz

    Martina Bornstein, Fraktion DIE LINKE im Kreistag Stormarn, Verkehrsausschuss

    Lorenz Gösta Beutin, MdB, klima- und energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, diskutiert in Reinbek mit Stephan Jersch von der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft und Martina Bornstein über alternative Mobilitätsmodelle. Ohne eine radikale Verkehrswende gibt es in Deutschland keinen echten Klimaschutz.

    Eine Wende in unserer Form der Mobilität ist ein wichtiger Baustein dabei, das 1,5 Grad Ziel noch zu erreichen, bevor es zu spät ist. Das wird nicht allein funktionieren, indem der Auto-Verkehr auf Elektromobilität umgestellt wird, es ist dafür auch nötig, diesen Verkehr zu reduzieren. Neben einem besseren und günstigeren, perspektivisch ticketlosen Nahverkehr, gehört dazu auch, den Individualverkehr in den Städten zurückzudrängen und Vorrang für den ökologischen Verkehrsverbund, sprich Fußgänger*innen, Radverkehr, Bahn und ÖPNV zu schaffen, ergänzt mit intelligenten Carsharing und Bikesharing Projekten.

    Wir müssen unsere Art der Mobilität überdenken. Wir brauchen ein umfassendes Verkehrskonzept über die Grenzen Stormarn hinweg bis ins Herzogtum Lauenburg und Hamburg. Dies wird an den Protesten deutlich, die über die ständigen Verspätungen der S21 von Aumühle bis Hamburg laut werden. Auch ein 10 Minuten Takt von und nach Reinbek steht ganz oben auf der Wunschliste. Nachhaltige Stadtplanung, mehr Stadt der Fußgänger*innen und Radfahrer*innen statt Autostadt, mehr Radwege statt Autobahn-Ausbau und Parkplatzwüsten ist nötig.

    Diese Verkehrswende wird nur möglich werden, wenn es uns gelingt, das Denken der Menschen zu ändern, weg vom Fetisch Auto. Über Wege zu einer klimapolitisch sinnvollen und sozialen Verkehrswende wollen wir auf dem Podium und mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Über Wege zu einer klimapolitisch sinnvollen und sozialen Verkehrswende wollen wir auf dem Podium und mit dem Publikum ins Gespräch kommen.